Mut und Wut

Rudi Dutschke und Peter-Paul Zahl – Briefwechsel 1978/79

Bearbeitet von Gretchen Dutschke, Christoph Ludszuweit und Peter-Paul Zahl

Peter-Paul Zahl und Rudi Dutschke reflektieren die 68er in den Jahren 1978/79 vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Peter-Paul Zahl sitzt zu dieser Zeit im Gefängnis, Dutschke ist nach Aarhus gezogen.

»Ein ungemein wichtiges Problem sprichst du an, wenn du die Geschichtslosigkeit der jetzigen linken und sozialen Bewegung erwähnst. Es ist halt nicht damit getan, 10 ›Jahre danach‹ – also 10 Jahre nach Bennos Ermordung oder 10 Jahre nach den Schüssen auf Rudi d. – ein treffen ab- zuhalten, bei dem im Prinzip nur festgestellt wird, daß viele Protagonisten von ›damals‹ sich in alle möglichen Richtungen verlaufen haben (exemplarisch dafür: der SdS). Wir waren Ant autoritäre. Wir waren keine ›Spontis‹. ich meine, der Unterschied ist sehr sehr wichtig. […]« – Peter-Paul Zahl an Rudi Dutschke, 27.10.1978

»Wir waren Antiautoritäre. Wir waren keine ›Spontis‹.« -Peter-Paul Zahl an Rudi Dutschke, 27.10.1978 Klick um zu Tweeten

Edition Stadtmuseum | Berliner Subjekte
344 Seiten, Abb., Hardcover, Fadenheftung
Format 15 * 19,5 cm
24,90 €
ISBN: 978-3-939254-01-0


Gerne können Sie bei uns direkt für eine Buchbestellung anfragen. Für ein Angebot mit Versandkosten benötigen wir folgende Angaben von Ihnen:

Autobiografischer Vortrag mit Dias und anschließender Diskussion
Ort: Galerie-Cafe Saarbach, Sanderstrasse 22 , 12047 Berlin
(U-8, Schönleinstraße)
Zeit: Sonntag, 02. Okt. 2016, 12:30 Uhr
Eintritt: 5 € , incl. Cappuccino (aus bestem ital. Espresso)

 

WUT UND MUT
eine musikalische Lesung als
Hommage an Rudi Dutschke und Peter-Paul Zahl
am Freitag, den 29. April 2016 um 20.00 Uhr in der
Katz & Bach Galerie Richter,

aufmerksam machen.
Die Galerie ist stolz darauf, zum 2. Mal einen wichtigen Teil Berliner Geschichte zu präsentieren!
Gretchen Dutschke-Klotz und Christoph Ludszuweit lesen Passagen aus „Mut und Wut. Rudi Dutschke und Peter-Paul Zahl. Briefwechsel 1978/79“, erschienen bei Edition Stadtmuseum „Berliner Subjekte“, Verlag M, Berlin 2015.
Sie sprechen über beide politische Weggefährten, musikalisch begleitet von der
MANNI WELLER BAND. https://youtu.be/CtKe393onMs

Die Manni Weller Band: Sie formierte sich erstmals in Cottbus am 13., Juni 2015 als Gast bei „20 Jahre Punkrock F.B.I. Frei Bier Ideologen im Glaed-House Cottbus und trat zum 2. Mal am 6.3. 2016 im TERZO MONDO, Berlin auf und präsentierte dort 4 Stücke: 1. „Sag mir, wo du stehst“, 2. „Roter Wedding“ – Arbeiterlied nach Eisler/Wiechert, 3. Plaste und Elaste (nach Jethro Tull) sowie 4. „Wer hat uns verraten?“ nach: Kassierer (Bochum),

Motto des Abends:
„Wir lassen alle Uhren zerschlagen, alle Kalender verbieten und zählen Stunden und Monden nur nach der Blumenuhr, nur nach Blüte und Frucht.“ (Georg Büchner)
Eintritt 2,99 €

Der Autor und Mitherausgeber Christoph Ludszuweit promovierte mit einer Arbeit zum Problem der inneren Kolonisierung im Werk von B. Traven, war insgesamt zwölf Jahre als Lektor des DAAD in Nigeria und Namibia und als Sprachabteilungsleiter des Goethe-Instituts in Kenia tätig und mit Peter Paul Zahl befreundet. Derzeit arbeitet er in Berlin als Lehrer für DaF/DaZ, als Flüchtlingsberater und freier Autor.