Donnerwetter tadellos!


Im Märkischen Museum sind seit 2009 zwei original erhaltene Herrenfrisierplätze aus dem Haby-Salon von 1901 wieder dem Publikum zugänglich. Diese edle Ausstattung aus Mahagoni, Messing und Marmor ist von dem berühmten Jugendstilkünstler Henry van de Velde entworfen worden.

Der kaiserliche Frisiersalon gehörte François Haby, der heute einem Prominentenfriseur gleichkäme und ausgesprochen geschäftstüchtig und erfinderisch war. Zu seinen Kreationen gehörte der allseits bekannte Kaiser-Wilhelm-Bart, der zu einer Mode im ganzen deutschen Reich wurde.

Anhand dieser legendären Bartmode und ausgehend von dem originalen Relikt aus dem Salon des Erfinders kann ein kulturgeschichtliches Kapitel mit vielen Kuriositäten erzählt werden.

 

Edition Stadtmuseum Berlin | Das Museum in der Tasche Bd. 3
80 Seiten, 60 Abbildungen
Softcover
6,90 €
ISBN 978-3-939254-14-0

 

 


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Duftwolke und Donnerwetter | Im »Kosmetischen Laboratorium« von Berlin: der Starfriseur François Haby und die Parfümfabrikanten J. F. Schwarzlose Söhne, Treu & Nuglisch und Leichner bestimmen mit ihren Produkten um die Wende zum 20. Jahrhundert die Deutschen Moden der Kosmetik und Schönheit und bedufteten nicht nur Berlin. Die wenig bekannte Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Berliner Duftes erzählt Elisabeth Bartel anschaulich und amüsant.

Über den Salon: Berlin erlesen!

Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir ab 18.00 Uhr in das Hofcafé des Märkischen Museums zu neuer Salonkultur mit charmanten Autoren, beeindruckenden Büchern und anregenden Gesprächen. Wir freuen uns auf Abende voller Esprit und Erkenntnis mit einigen sehr zierlich und sparsam belegten Broten. Der Eintritt ist frei. Besuchen Sie das Märkische Museum und anschließend unsere Veranstaltung im Hofcafé!

Bitte reservieren Sie unter presse@verlag-m.de oder
030/24002162. Wir haben Platz für 40 Gäste.
Ihr Verlag M – Christine Friedrich

geb. 1964 in Dresden

Studium für Museologie (FH)

seit 1983 am Märkischen Museum, jetzt Stiftung Stadtmuseum

1983 – 1990 in der Museumspädagogik tätig

seit 1990 im Fachbereich Kunstgewerbe tätig, verantwortlich für die Sammlungen Eisenkunstguss, Möbel, Schmuck, Varia und Friseurhandwerk

Mitarbeit an mehreren Ausstellungen zur Berliner Kulturgeschichte

2004 Kuratorin der Ausstellung „Berliner Eisen – Geschichte eines königlichen Unternehmens 1804 bis 1874“

2007 Kuratorin der Ausstellung „Eiserne Zeiten – ein Kapitel Berliner Industriegeschichte“

Publikationen zur Berliner Kulturgeschichte und zum Preußischen Eisenkunstguss