Tanz auf dem Vulkan

Die legendären „Goldenen Zwanziger“ entfalteten geistige Innovation und kreative Kraft zwischen Aufstieg und Niedergang, Luxus und Elend.

»Nie ist in Berlin so viel, so rasend getanzt worden.« Klick um zu Tweeten

Nach den Entbehrungen der Kriegszeit vergnügten sich einerseits in der drittgrößten Stadt der Welt, dem pulsierenden Berlin, viele Menschen – laut, schillernd, rast- und zügellos. Andererseits herrschte in der Millionenstadt große Not.

„Abends, von Bekannten verschleppt, in einem Lokal, wie es jetzt hunderte in Berlin gibt, wo bis morgens getanzt wird. Für die zweite Periode der Revolution von den Dezemberputschen und dem Austritt der Unabhängigen aus der Regierung bis jetzt wäre als Bezeichnung die treffendste: ‚Der Tanz auf dem Vulkan'“, notierte Harry Graf Kessler am 9. Februar 1919.

 

Ausstellung und Katalog eröffnen ein Panorama der Vier-Millionen-Stadt in aufregender Zeit. Exponate von über 160 Künstlern aus den reichen Sammlungen des Stadtmuseums Berlin, in 18 Kapiteln dargestellt, spüren anhand der bildenden Kunst, der Architektur, des Designs, der Mode, des Theaters, des Varietés und der leichten Muse den historischen Ereignissen sowie den Lebensbedingungen und der Stimmungslage der Menschen nach.

Der Katalog erschien im Rahmen der Ausstellung „Tanz auf dem Vulkan – Das Berlin der Zwanziger Jahre im Spiegel der Künste“. Sie lief vom 04.09.2015 bis 31.01.2016 im Ephraim-Palais des Stadtmuseum Berlin.

Der Katalog ist leider vergriffen.

Katalog | Edition Stadtmuseum Berlin
228 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
Französische Broschur, Fadenheftung
Format 21 * 28,0 cm
29,90 €
ISBN 987-3-939254-28-7


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geb. 1953 in Berlin

Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin

1980–1983 Wissenschaftliche Hilfskraft am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin

1983 Promotion mit dem Thema „Anton von Werner und seine Stellung in der wilhelminischen Kunstpolitik“

1984–1986 Museumsassistent zur Fortbildung bei den Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz

1986–1995 Leiter der Graphischen Sammlung, 1992–1995 der Gemäldesammlung des Berlin Museums

1992–1995 Kommissarischer Direktor des Berlin Museums

1995–2006 Abteilungsdirektor „Bildende Kunst“ der Stiftung Stadtmuseum Berlin

seit 2007 Abteilungsdirektor „Ausstellungen“ der Stiftung Stadtmuseum Berlin

zahlreiche Ausstellungen und Publikation zur Kunst und Kulturgeschichte

Vorstands- bzw. Kuratoriumsmitglied der Museumsstiftung Dr. Otto und Ilse Augustin, der Ilse-Augustin-Stiftung zur Förderung bildender Künstler, der Carl-Heinz-und-Helga-Kliemann-Stiftung, der Jeanne-Mammen-Stiftung, der Hans-Meid-Stiftung und der Rita-Preuss-Stiftung

Wissenschaftliches Beiratsmitglied der Berlinischen Galerie, des Potsdam-Museums und der Max-Liebermann-Gesellschaft

(Foto: Michael Setzpfandt© Stadtmuseum Berlin )