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Moritz Möller
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Die erste Architektin Deutschlands

Mit 33 realisierten Bauprojekten in nur 5 Jahren zwischen 1907 und 1912 wurde Emilie Winkelmann zur anerkannten Architektin in Berlin und Deutschland. 1875 geboren war sie eine der wenigen Frauen um 1900 die das Abitur ablegen konnten. 4 Jahren intensives Studium als Gasthörerin, doch es war ihr nicht erlaubt ein Examen abzulegen.

Sie ging dennoch ihren Weg über die Arbeit in der Baukanzlei zum eigenen Büro. „Der Schriftsteller Paul Höcker, einer ihrer ersten Bauherren, beschreibt in seiner Biografie die prägenden Eigenschaften, die Emilies Karriere befördern werden. Stets geht sie ganz auf die Wünsche und Vorstellungen der Bauherren ein, verschafft sich durch ihre Fachkenntnis schnell den Respekt der Arbeiter, beauftragt und beaufsichtigt alle Gewerke und hält den Kostenrahmen ein. Fortschrittlich ist in jeder Hinsicht die Haustechnik und ein besonderes Augenmerk gilt den Bedürfnissen und Vorstellungen der Hausherrin. Alle Auftraggeber sind hoch zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Arbeit und durch die guten Empfehlungen bekommt sie weitere Aufträge.“

Sie wird das erste Wohnhaus für pensionierte Frauen bauen und das erste Wohnheim für Studentinnen in Europa überhaupt, welches heute noch in der Berliner Otto-Suhr-Allee 18/20 zu finden ist. Nach über 20 Jahren intensiver Schaffenszeit gelingt es ihr 1928 in den Bund deutscher Architekten aufgenommen zu werden.

Die Geschichte von Emilie Winkelmann ist eine von 20 außergewöhnlichen Frauenbiografien, die im Buch zur Ausstellung vom Verlag M im Stadtmuseum Berlin

Berlin – Stadt der Frauen

couragiert & feminin

20 außergewöhnliche Biografien

erzählt wird, wie hier im Auszug aus einem Text von Dr. Beate Witzel.

  1. Auflage 2016

ISBN: 978-3-939254-36-2 | 29,90 Euro

Erschienen im Verlag M – Stadtmuseum Berlin GmbH

Pressemitteilung: couragiert & feminin